Für eine Architekturgeschichte (zweite Einleitung)

Im späten 19. Jahrhundert wußte jeder: Die Situation in den Großstädten war unhaltbar. Das ist heute vergessen. Wer heute in einem teuer renovierten Altbau in Berlin wohnt, kann sich schlichtweg nicht mehr vorstellen, welch ein elendes Leben hundert Jahre zuvor in dieser Mietskaserne, wie man das Gebäude damals uneuphemistisch genannt hätte, herrschte. Das ist aber die Grundlage zum Verständnis der gesamten Architektur des 20. Jahrhunderts.

Jeder also sah das, aber nicht jeder sah ganz dasselbe. Die einen sahen, daß ein menschenwürdiges Leben in diesen engen und überfüllten Städten mit ihrem Raster sich kreuzender Straßen, in das manchmal ein kleiner Platz gesetzt war, mit ihren lichtlosen Hinterhöfen, nicht mehr möglich war und wollten eine neue Art von Stadt oder gleich deren Auflösung. Das fand seinen wichtigsten Ausdruck in der englischen Gartenstadtbewegung. Die anderen sahen, daß die Fassaden der Gebäude dieser Städte mit sinnentleerter gotischer, barocker oder Renaissanceornamentik übersät waren und wollten eine neue Art von Fassaden. Das fand seinen wichtigsten Ausdruck im Jugendstil.

Schon hier tritt zum ersten Mal eine im folgenden immer wichtigere Trennung zwischen jenen, die von der Stadt her denken, und jene, die vom einzelnen Gebäude und seiner Fassade her denken, hervor. Selbstverständlich ist diese Trennung nie absolut. Es ist aber bezeichnend, daß zwar einige Versuche, Gartenstädte anzulegen gemacht wurden, aus denen dann meist bescheidenere Villenvororte entstanden, der Jugendstil aber enorm schnell äußert beliebt wurde. Er schadete dem Kapital, das mit dem Zustand der Städte vollauf zufrieden war, nicht, sondern nutzte ihm eher, da Gebäude nun noch abwechslungsreicher und kostspieliger verziert werden und für sie noch höhere Mieten verlangt werden konnten.

Fast gleichzeitig mit dem Jugendstil, aber auch als Reaktion auf ihn, kamen erste Forderungen auf, die Fassade solle frei von Ornamenten jeglicher Art sein und die Gestalt eines Gebäudes sollte seiner Funktion entsprechen. Sie hatten mit dem Jugendstil aber gemein, daß auch sie vom einzelnen Gebäude her dachten. Das spricht für den Realitätssinn der betreffenden Architekten, denn unter den gesellschaftlichen Bedingungen vor dem ersten Weltkrieg mußte es aussichtslos scheinen, an der Mietskasernenstadt, die noch nicht alt war, ja sogar, unberührt von all den neuen Ideen, noch weitergebaut wurde, etwas zu ändern.

Gleich also, ob Ansätze zu Gartenstädten, neuartige Fabrik-, Kunsthochschul-, oder Villengebäude gebaut wurden und ob einige Mietskasernen nun andere Ornamente bekamen, die Stadt blieb wie vorher: ein Straßenraster, dessen Zwischenräume so vollständig wie möglich zugebaut wurden, Straßenblöcke mit Blockrandbebauung.

Erst der erste Weltkrieg brachte Veränderungen. Durch ihn wurden viele alte Regimes gestürzt und auch die anderen hatte das Blutvergießen diskreditiert. Doch das wichtigste Ergebnis war die Entstehung des ersten sozialistischen Staats der Welt, der Sowjetunion. Ihre Existenz würde von nun an, direkt oder indirekt, die gesamte weitere Entwicklung bestimmen.

Nun endlich schien es an der Zeit für eine neue Stadt und eine neue Architektur. Was vor dem Weltkrieg zaghaft begonnen hatte, trat nun machtvoll hervor. Allenthalben gab es Entwürfe für neue Gebäude und, entscheidender, ganze neue Städte. Diese ließen die alten Ideen der Gartenstadt oft weit hinter sich und schlugen Städte, wirkliche Städte vor, die die Mietskasernenstädte ersetzen sollten. An die Stelle von deren Chaos sollte Ordnung und Klarheit, an die Stellen von deren Enge sollten Licht und Luft treten. Sie sollten den neuen Techniken, dem Auto, dem Flugzeug, und den neuen Konstruktionsmöglichkeiten, dem Stahl, dem Beton, gerecht werden und Hochhäuser, wie sie in den USA schon früher, aber bloß als vertikale Fortsetzung der Blockrandbebauung, entstanden waren, beinhalten.

Keiner dieser Pläne konnte umgesetzt werden, aber bedeutsam war schon ihre Existenz. Denn diese neue Stadt schien nun möglich, wegen der neuen Techniken, dachten ihre damaligen Schöpfer, wegen der Sowjetunion, weiß der heutige historische Materialist. Mit der Sowjetunion gab es zum ersten Mal einen Staat, der für die Menschen und nicht für das Kapital baute, und der über Grund und Boden frei verfügen konnte. Nur der Sozialismus also konnte die Grundlage für die neue Stadt sein.

Diese auch tatsächlich zu bauen, reichte die wirtschaftliche Kraft der Sowjetunion in der Zwischenkriegszeit jedoch nicht aus. Die wichtigste Bautätigkeit blieb in den kapitalistischen Ländern, aber immer befeuert durch die Existenz eines sozialistischen Staats und das daraus resultierende Selbstbewußtsein der Arbeiterbewegung.  Sowohl die wichtigsten als auch die größten neuen Wohnsiedlungen entstanden unter progressiven sozialdemokratischen Stadtregierungen in Frankfurt, Wien und Berlin. Von einem grundlegenden Umbau der Stadt waren all diese Bemühungen weit entfernt, doch es entstanden zum ersten Mal Ansätze zu neuartigen städtischen Räumen. Zum ersten Mal wurde das Schema der Blockrandbebauung der Mietskasernenstadt durchbrochen.

Richtigerweise als linke, kollektivistische Projekte angesehen, wurden diese Siedlungen von der Reaktion aufs Schärfste bekämpft, aber weniger wegen der Stadträume, die sie schufen, als wegen der klaren Schlichtheit ihrer Fassaden. Das Kapital und der bürgerliche Staat repräsentierten sich weiter in den historistischen Gebäuden von vor dem ersten Weltkrieg. Wenn sie neue bauten, wählten sie dafür Stile wie Expressionismus oder Art Déco, die in ihrer Monumentalität ganz die Fortsetzung des 19. Jahrhunderts, die sich das Kapital so sehr wünschte, waren.

Nur einzelne Fraktionen des Kapitals, etwa die auf stetige Neuerung angewiesenen Kaufhauskonzerne oder aufstrebende Firmen aus neuentstandenen Staaten wie der Tschechoslowakei, und einige wohlhabende Individuen mit künstlerischen Neigungen ließen Gebäude in einer der Zeit angemessenen klaren und nicht monumentalen Architektur errichten. Diese vor allem sind es, die heute als Zeugnisse der sogenannten klassischen Moderne kanonisiert sind. Es ist aber festzuhalten, daß gerade sie, bei all ihrer unzweifelhaften Bedeutung, eben nicht über die alte Stadt hinausgehen. Die Kaufhäuser sind, egal, wie sie aussehen, Teil der Blockrandbebauung, die Villen sind, nun, eben Villen, Wohnhäuser reicher Leute.

Wieder also begegnen wir der Trennung zwischen dem Ausgehen von der Stadt und dem Ausgehen vom Einzelgebäude. Während bei der Errichtung neuer Siedlungen schon mit der Industrialisierung der Architektur, zum Beispiel mit vorgefertigten Elementen, experimentiert wurde, um perspektivisch die Schaffung guten und günstigen Wohnraums für alle und die Umgestaltung der alten Stadt zu ermöglichen, wurden beim Bau der Kaufhäuser und Villen im Gegenteil Wege gesucht, die Klarheit der neuen Architektur durch die Verwendung exotischer Materialien kostspieliger zu machen, was der Bauindustrie nur recht sein konnte.

Insgesamt gilt, daß trotz vieler neuer Bautätigkeit, die oft Bemerkenswertes hervorbrachte, die Städte grundsätzlich unverändert blieben: noch immer eine Ansammlung von Blockrandbebauung beherrscht von Mietskasernen.

Der nächste Weltkrieg brachte die nächste Veränderung. Die jedoch war ungeheuer. Die Sowjetunion, im Krieg in ihrer Existenz bedroht, ging mit schrecklichen Verlusten, aber als Sieger aus ihm hervor. Und an ihre Seite traten nach und nach die Volksrepubliken Osteuropas, dann China. In Frankreich und Italien waren die stärksten Parteien die kommunistischen. Der Sozialismus war zur Weltmacht geworden und schien unbesiegbar.

Anders als nach dem ersten Weltkrieg konnte das Kapital das nicht mehr einfach ignorieren. Existentiell bedroht blieb dem Kapitalismus nur eins: „so zu tun, als sei er keiner“ (Ronald M. Schernikau). Es entstand der Wohlfahrtsstaat, dessen Programm es war, den Arbeitern alles zu geben, was sie im Sozialismus hätten, außer der Macht, über ihr eigenes Schicksal zu entscheiden.

Als es darum ging, die Städte nach den enormen Zerstörungen des zweiten Weltkriegs wieder aufzubauen, griff das Kapital also entschlossen nach dem, was ihm die fortschrittliche Architektur schon nach dem ersten angeboten hatten. Modern wollte der Kapitalismus sein, so modern wie möglich, die Zukunft, die war er, das sollte jeder sehen. Sehr erleichtert wurde ihm das dadurch, daß die Sowjetunion Anfang der Dreißiger die fortschrittliche Architektur verworfen hatte und zur historistischen Architektur zurückgekehrt war, eine indirekte Folge der verschärften außenpolitischen Lage nach Errichtung der faschistischen Diktatur in Deutschland.

So gelang es dem zum Wohlfahrtsstaat verniedlichten Kapitalismus recht leicht, seine Architektur als die der Zukunft hinzustellen, denn sie war es, sie war bloß nicht seine. Die klügsten Kapitalfraktionen hatten schon in der Zwischenkriegszeit vorgemacht, wie sich auch eine Architektur, die im Kern völlig gegen diese Dinge ist, zur Prunk- und Machtentfaltung nutzen läßt. Es entstanden denn Konzernzentralen, Bankhochhäuser, Polizeipräsidien, Opernhäuser. Einige, einige wenige sind heute als Nachkriegsmoderne kanonisiert. Aber sie änderten nichts an der Blockrandbebauung und wären nichts Neues.

Entscheidend und neu war, daß der Kapitalismus nun eingestand, was schon im späten 19. Jahrhundert offenbar gewesen war und wogegen nach dem ersten Weltkrieg erste Maßnahmen versucht worden waren: die Unbewohnbarkeit der überkommenen Mietskasernenstädte. Das fiel ihm umso leichter, als im zweiten Weltkrieg so viel dieser Städte zerstört worden war, daß es nicht schwer war, etwas Neues zu bauen, ohne zu viel des Alten, das sich noch irgendwie vermieten ließ, abreißen zu müssen.

Nun sollte man sich nicht dem Irrtum hingeben, daß die einmalige Möglichkeit, die sich nach dem Krieg bot, in den kapitalistischen Ländern für umfassende, neuartige Realisierungen in den Stadtzentren genutzt worden wäre. Das blieb seltene Ausnahme, dazu war der Kapitalismus, wie auch immer er sich nannte, doch zu sehr er selbst. Aber es wurde eben doch mehr und besser als je zuvor gebaut. Es war die umfassendere Fortsetzung dessen, was sozialdemokratische Stadtregierungen schon nach dem ersten Weltkrieg versucht hatten. An den Rändern der Städte entstanden ausgedehnte fortschrittliche Wohngebiete, die, was im einzelnen auch ihre Mängel gewesen sein mögen, zum ersten Mal in größerem Maßstab neue städtische Räume schufen. Sogar in den Zentren der Städte entstanden kleine oasengleiche Auflockerungen der Blockrandbebauung.

Alles lief großartig, der Wohlfahrtstaat baute die neue Welt, die er so lieber nicht nannte, und wenigstens alle Architekten und Stadtplaner waren sich sicher, daß die Architektur alle Probleme der Gesellschaft, Armut, Kriminalität, etc. lösen würde. Neben den großen neuen Wohngebieten entstand auch ein ausgedehntes Suburbia mit Einfamilienhäusern, wie es, Fortsetzung der Gartenstadt, schon vor dem zweiten Weltkrieg in den USA zu wachsen begonnen hatte. Vor allem boomte so die Bauindustrie.

Derweil hatte sich Mitte der Fünfziger der Sozialismus eines besseren, also auf sich selbst, besonnen und war zur fortschrittlichen Architektur zurückgekehrt. Doch es war zu spät. Er machte zwar alles besser als der Kapitalismus, baute die schöneren Stadtzentren mit neuartigeren Räumen, größere und gelungenere Wohngebiete, ganze neue Städte, aber er wurde nicht beachtet oder verlacht. Er hatte es eben auch schwer, zu erklären, wo der Unterschied zwischen seinem Städtebau und dem kapitalistischen lag, wenn die Ergebnisse sich so sehr ähnelten. Wer sollte ihm schon glauben, daß er bestohlen worden war? All das zweifellos Gute, was der Wohlfahrtstaat den Menschen gab, gab er ihnen nur aus Angst vor dem Sozialismus. Jeder Erfolg, den die Gewerkschaften erkämpft zu haben glauben, verdankte sich der sowjetischen Atombombe. Aber wie sollte man jemanden davon überzeugen?

In den Siebzigern war der Wiederaufbau der Städte weitgehend abgeschlossen und der Versuch des Kapitalismus, so zu tun als sei er keiner, umfassend erfolgreich. In diesem Zusammenhang kam es dann zu drei entscheidenden Entwicklungen.

Die erste war, daß die Probleme der kapitalistischen Gesellschaft durch die Wohnsiedlungen der Fünfziger und Sechziger nicht gelöst wurden, da sie eben Probleme einer Gesellschaft und nicht Probleme der Architektur waren. Die einstigen Vorzeigeprojekte wurden die neuen Ghettos, wobei sicher auch half, daß nach ihrer Errichtung nur wenig für Instandhaltung oder soziale Betreuung investiert worden war.

Die zweite war, daß die Industrialisierung der Architektur, Ziel aller fortschrittlichen Architektur, erfolgreich war.  Die Massenproduktion vorgefertigter Bauteile ermöglichte es, immer mehr immer billigere, und potentiell auch immer bessere, Gebäude zu errichten. Dies wurde zur ernsthaften Bedrohung für die Profite der kapitalistischen Bauindustrie.

Die dritte Entwicklung, eng verbunden mit der zweiten, war, daß sich die Architekten beleidigt fühlten, weil, so dachten sie und wohl nicht zu Unrecht, die Industrialisierung der Architektur ihnen immer weniger Möglichkeit gab, Künstler zu sein.

Sie reagierten darauf auf zweierlei Art. Die eine Strömung knüpfte an die utopischen Entwürfe der sowjetischen Architektur der Zwanziger an und schlug spektakuläre, aber weitgehend unrealisierbare Bauten vor. Die zweite Strömung hingegen sah die Lösung für ihre Probleme darin, an die dekorative und historisierenden Architektur des 19. Jahrhunderts anzuknüpfen. Sie wurde begeistert gefördert und ist heute als Postmoderne kanonisiert. Sie bot genau die richtige Lösung für das Dilemma der Bauindustrie, denn nicht jedes Gebäude kann ein kompliziert schwebendes Gebilde sein, aber jedes kann man mit Säulchen oder Türmchen verzieren. Hinzu kam, daß die Postmoderne in der „europäischen“ Mietskasernenstadt ihr Vorbild erkannte. So erschloß sie der Bauindustrie zum einen das lukrative Feld der Renovierung der dafür völlig ungeeigneten Mietskasernen und erlaubte ihr zum anderen, einiges des zuvor allzu großzügigen und offenen städtischen Raums wieder zuzubauen.

Hier hörte der Kapitalismus auf, Zukunft zu spielen und fand in seinen natürlichen Zustand, zu den Mietskasernen und der Blockrandbebauung des 19. Jahrhunderts, die er nie ganz hinter sich gelassen hatte, zurück. Eine Weile nach der fortschrittlichen Architektur gab der Kapitalismus auch den Wohlfahrtstaat auf, beide hatten nach 1989 ihre Funktion im Kampf gegen den Sozialismus erfüllt.

Aus der erstgenannten Strömung erwuchsen die heutigen Starchitekten, deren Aufgabe es ist, „ikonische“ Gebäude in beliebigen und originellen Formen zu entwerfen, die vor allem möglichst teuer zu errichten zu sein haben. Sie sind dem heutigen Kapitalismus, was die Baumeister neogotischer oder neoromanischer Kirchen ihm im 19. Jahrhundert waren: einfach die, die für ein wenig Abwechslung im Einerlei der Mietskasernen sorgen.

Was, neben so vielem anderen und wichtigeren, auf der Strecke blieb, war der Wunsch, guten Wohnraum für alle und eine neue Stadt zu schaffen. Man stelle sich vor, wenn man betrachtet, wie weit schon die kleine DDR kam, was erst das so viel reichere Westdeutschland mit einer weiteren Industrialisierung, das heißt Massenfertigung und Typisierung von Fertigteilen, hätte erreichen können. Stattdessen herrscht im heutigen Deutschland die widersinnige Situation vor, daß es als erstrebenswert gilt, in Altbauten zu leben, während in fortschrittlicher und zukunftsweisender Großplattenbauweise errichtete Gebäude, Plattenbauten, mit Armut identifiziert werden. Fast überall sonst auf der Welt ist es andersherum. Deshalb fällt es gerade hierzulande vielen so schwer, die Architekturgeschichte der letzten 150 Jahre wirklich zu begreifen. Genauso wenig hilfreich ist dabei die offizielle Architekturgeschichtsschreibung, die immer nur Einzelgebäude und nie städtische Räume sieht und noch dazu in Stilen denkt, obwohl die, falls sie je Bedeutung hatten, seit spätestens 1850 unwichtig geworden sind.

Heute sind wir wieder genau da, wo wir schon im späten 19. Jahrhundert, vor Beginn des Strebens um eine neue Architektur und Stadt, das nur das um eine neue Welt und Gesellschaft sein kann, waren. Aber es bleiben uns Überreste, Material für eine Archäologie der Zukunft, aus denen wir für das nächste Mal lernen können. Einige solcher Überreste soll dieses Blog näher vorstellen.

Advertisements

Ein Gedanke zu „Für eine Architekturgeschichte (zweite Einleitung)

  1. Pingback: „Begegnungszonen“ in der Mariahilfer Straße | In alten und neuen Städten

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.